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Veröffentlicht am 1. Oktober 2026

UNESCO-Regionaltreffen «New forms of agreements and cooperation in the field of the return and restitution of cultural property»

Am 16. und 17. September 2026 trafen sich in Genf Delegierte der UNESCO-Mitgliedstaaten sowie Fachleute aus Museen, Wissenschaft und weiteren Bereichen zum regionalen UNESCO-Dialog «New forms of agreements and cooperation in the field of the return and restitution of cultural property». Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bund gemeinsam mit der UNESCO.

Die Kommissionspräsidentin hielt im Rahmen der Eröffnung die Keynote. Anhand des Beispiels einer Statue, die nach über hundert Jahren aus dem Schweizer Alpinen Museum in Bern an ihre ursprüngliche Gemeinde im Wallis zurückgegeben wurde, zeigte sie, wie eng Kulturgüter mit ihrem ursprünglichen Ort und den Gemeinschaften ihrer Herkunft verbunden sein können.

Wenn wir den Wunsch nach der Rückgabe eines Kulturguts innerhalb der Schweiz nachvollziehen können, sollten wir dieses Verständnis auch Rückgabeforderungen im Zusammenhang mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten entgegenbringen.

Die Kommission möchte mit ihrer Arbeit den dafür notwendigen Dialog und die Zusammenarbeit fördern. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Geschichte kann Vertrauen schaffen und Wege zur Versöhnung eröffnen. Kulturelles Erbe bietet dabei die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenzubringen. Das kulturelle Erbe berührt uns alle, es ist Teil unserer Identität und ermöglicht Begegnungen ausserhalb aller Differenzen – in unserem Menschsein.

Nachstehend finden Sie die vollständige Keynote der Kommissionspräsidentin.